Spreewaldgurken und Plinsenessen für Hainbronner Bastelfrauen

Herbstzeit ist Ausflugszeit - das sagen sich alle Jahre wieder die Frauen des Hainbronner Bastelkreises "Flinke Finger". Diesmal sollte der schon traditionelle Ausflug in den Spreewald gehen.
Los ging es bei strahlend blauen Himmel. Bei einer Pause in Dresden wurde die im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff völlig zerstörte Frauenkirche besichtigt. Seit dem Wiederaufbau ist das Baudenkmal in Sachsen ein begehrtes Touristenziel, das auch die Hainbronnerinnen in den Bann zog. Manch eine der Bastelfrauen stieg daher auch die Kuppel hinauf, um von dort oben die herrliche Aussicht auf die Elbauen zu genießen.
Weiter ging es über einen kurzen Zwischenstopp in Moritzburg nach Calau. Dort wurde Quartier bezogen. Bei einem "Spreewaldabend" wurde den "Flinken Fingern" die Tracht, das Leben und Wohnen im Spreewald näher gebracht. Kostproben von diversen Spreewaldgurken durften dabei natürlich nicht fehlen.
In der Kremserkutsche
Dann ging es zur Stärkung beim Plinsenessen. Freilich einen Platzverweis mussten die Hainbronnerinnen in Sachsen nicht befürchten. Zwar kritisiert der Spruch "Du alte Plinse" wenig charmant die Arbeit eines Schiedsrichters und wird beim Fussball meist mit einer roten Karte geahndet. Tatsächlich ist die Plinse ein runder beidseitig goldgelb gebackener Pfannkuchen - lecker bestrichen mit Zucker, Marmelade oder herzhaft garniert mit Käse, Schinken und Gemüse.
Derart mit der landestypischen Spezialität gestärkt, ging es im Anschluss daran zur einer dreistündigen Kahnfahrt auf der Spree mit Besichtignung des Freilandmuseums und einem Rundgang dürch Lübbenau. Klar, dass auf dem Markt wohl jeder aus der Gruppe ein Glas Spreewaldgurken gekauft hat.
Am Sonntag stand dann schon wieder die Heimfahrt in Richtung Oberfranken über Burg mit Ortsbesichtigung und Straupnitz an, dort schaute sich die Hainbronner Gruppe die Leinölmühle an, es es nach Bautzen ging. Schon der Blick auf Bautzen war beeindruckend, die Stadtführung tat ein übriges. Gegen Abend ging es dann endgültig nach Hainbronn zurück.
Los ging es bei strahlend blauen Himmel. Bei einer Pause in Dresden wurde die im Zweiten Weltkrieg bei einem Bombenangriff völlig zerstörte Frauenkirche besichtigt. Seit dem Wiederaufbau ist das Baudenkmal in Sachsen ein begehrtes Touristenziel, das auch die Hainbronnerinnen in den Bann zog. Manch eine der Bastelfrauen stieg daher auch die Kuppel hinauf, um von dort oben die herrliche Aussicht auf die Elbauen zu genießen.
Weiter ging es über einen kurzen Zwischenstopp in Moritzburg nach Calau. Dort wurde Quartier bezogen. Bei einem "Spreewaldabend" wurde den "Flinken Fingern" die Tracht, das Leben und Wohnen im Spreewald näher gebracht. Kostproben von diversen Spreewaldgurken durften dabei natürlich nicht fehlen.
In der Kremserkutsche
Am Samstagmorgen ging es dann los zu einem Tag im Spreewald: Vormittags war eine Kremserfahrt rund um Calau gebucht. Schließlich hat der Ausflug mit der Pferdekutsche im Spreewald seit einigen hundert Jahren Tradition, gilt doch der Fuhrunternehmer und preußische Hofrat Simon Kremser als Erfinder der Mietkutsche, und damit gleichsam Erfinder des ÖPNV.
Artikel vom 22. September 2011

