Waschbär und Luchs - Exoten in den Jagdrevieren

In den Wäldern machen sich immer mehr Luchse breit. Foto: wikipedia

Die heimischen Jäger ärgern sich immer mehr über den Rückgang des Niederwildes, die Zunahme des Raub- und des Schwarzwildes sowie die Zuwanderung von Exoten. Selbst Waschbär, Marderhund und neuerdings auch Luchs machen sich in den Wäldern breit. Hainbronns Jagdpächter Peter Meister beklagt zudem hohe Wildverluste im Straßenverkehr, dem auch "nahezu der letzte Hase zum Opfer" falle. Zu seiner Jahresstrecke gehörten im abgelaufenen Jahr 2008 auch zwei Wildschweine, deren Bejagung wegen der Nachtaktivität der Tiere allerdings außergewöhnlich schwierig war.

Das 469 Hektar große Jagdrevier Hainbronn/Hammerbühl ist bis zum 31. März 2020 weiter fest in der Hand von Pächter Peter Meister. Die Jagdgenossenschaft Hainbronn hat den Vertrag bis dahin verlängert, die Pachtsumme bleibt unverändert. In der Jahresversammlung in der dorfwirtschaft Schmidt sagte der Pächter zu, wie bisher die Wildschadensregulierung zu übernehmen. Außerdem wird der Pachtschilling wieder für gemeinnützige Wege verwendet.

Vorsitzender Karl Kürzdörfer berichtete, dass der Pachtschilling für den Wegebau und pflegerische Maßnahmen verwendet wurde und lobte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Pegnitz, vor allem bei der Teerung der Zufahrtsstraße zur Staatsstraße 2162.

Der detaillierte Kassenbericht von Kassier Hans Bauer zeigte auf, dass wegen des Wegebaus und der Pflegemaßnahmen die Ausgaben im abgelaufenen Jahr bei über 10 000 Euro lagen, dennoch seien aber gute Rücklagen vorhanden.

Die Jagdgenossenschaft steht übrigens unter neuer Führung. Für den zurückgetretenen Karl Kürzdörfer übernimmt Ernst Kürzdörfer die Führung der Jagdgenossenschaft. Sein Stellvertreter ist Gerhard Schmidt.

Mehr von der Jagdversammlung 2009:

Peter Meister behält Revier Hainbronn - Pachtertrag bis 2020 verlängert...

Artikel vom 17. April 2009

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