Zum Marathon-Jubiläum nach Würzburg

Kerstin Ehler im Ziel des würzburg Marathon mit Teilnehmern der Donw-Syndrom Marathonstaffel

Ein Jubiläum muss gefeiert werden: Das sagten wir uns, als wir uns am Wochenende spontan entschlossen, bei der 10. Auflage des Würzburg Marathons zu starten. Auf dem welligen und eckigen Kurs rund um die Würzburger Altstadt und die Mainauen sind zwar keine persönlichen Bestzeiten zu laufen, dafür sorgt die 42,195 Kilometer lange Strecke wohl für ein einzigartiges Erlebnis in einer laufbegeisterten Stadt.

Hauptgrund, beim größten Sport-Event Unterfrankens die Laufschuhe zu schnüren, war aber unsere Verbundenheit mit den Marathonis der Down-Syndrom Marathonstaffel um Anita Kinle aus Fürth.

Eindrucksvoll betrieb der bundesweit aktive Laufclub aus Fürth auch in der Mainmetropole eine ansteckende Öffentlichkeitsarbeit. Zudem scharten sich um die mehr als 30 Sportlerinnen und Sportler die Creme de la Creme der Spendensammler der deutschen Marathon-Szene.

Der barfuß laufende Pumuckl Dietmar Mücke und der laufende Franzose Michel Descombes sammelten entlang der Strecke buchstäblich laufend Euro um Euro für die gemeinnützige Arbeit der Down-Syndrom Marathonstaffel.

Beeindruckend und gewinnbringend vor den vielen Zuschauern auf den letzten beiden Kilometern der Laufstrecke war der gemeinsame Zieleinlauf der behinderten und nicht behinderten Sportler. Getreu dem Motto: „Ich kann laufen so wie du, und ich laufe auf dich zu.

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 Würzburg Marathon    
     
     

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Artikel vom 16. Mai 2010