Auch Champion hat Mauer durchbrochen

Das ist doch was: Charity-Läuferin trifft Champion. Im Vereins-Shirt der Down-Syndrom Marathonstaffel gratuliert Mauerwegläuferin Kerstin Ehler aus Hainbronn vor dem Berliner Olympiastadion einem strahlenden Samuel Kosgei (links) zu seinem neuen Weltrekord.

Denn auch der 24jährige Kenianer hat im schnellsten 25-Kilometer-Rennem der Leichtathletik-Geschichte mit seiner Landsfrau Mary Keitany eine Mauer durchbrochen. Nie zuvor waren in einem Straßenrennen beide Sieger Weltrekorde gelaufen – egal über welche Distanz.

Kerstin Ehler: „Kosgei kam nach 1:11:50 Stunden ins Ziel, Halbmarathon-Weltmeisterin Mary Keitany blieb mit 1:19:53 als erste Frau unter der Marke von 1:20 Stunden." Die Hainbronner Läuferin, die unlängst bei Berliner Mauerweglauf anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags mit dazu beigetragen hatte,  „Mauern in den Köpfen“ zu durchbrechen, nahm das Jubiläumsrennen vorbei an den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt freilich gelassener an und lief nach 2:.14:27 durch das Marathontor ins Ziel.

Umso mehr freute sich Kerstin, als sie im Rund des Olympiastadions, in dem tags zuvor noch der FC Bayern München seine 22. Bundesligameisterschaft gefeiert hatte, viele Marathonis des Laufclub 21 traf. Sie alle hatten den Jubiläumslauf als Staffel bestritten. Insgesamt waren für die 30. Auflage des früheren Franzosenlaufes in Berlin 10 114 Läufer aus 47 Nationen gemeldet. Mehr in Kerstins Blog …