Hainbronn: In der Erfolgsspur der Ultraläufer
Toller Erfolg für Kerstin: Beim Sechs-Stunden-Lauf in Nürnberg belegte sie mit 59,317 Kilometer einen hervorragenden sechsten Platz und musste sich nur von routinierten Langstrecken-Läuferinnnen geschlagen geben.
Bei der Marathondistanz über 42,195 Kilometern lag sie nach vier Stunden noch auf Rang drei der Frauenwertung. Die 50 Kilometer-Marke fiel bereits bei 4:55 Stunden.
In der Endabrechnung fehlten dann lediglich 2,4 Kilometer auf den dritten Platz. Als begeisterte Ausdauersportlerin wird sie damit derzeit auf Rang 14 der Bestenliste der Deutschen-Ultramarathon-Vereinigung geführt.

Abgekämpft aber Stolz nach dem Lauf: "Fantastisch, ich habe mich als Nobody in der deutschen Ultralauf-Szene etablieren können." Der Sieg ging mit 68,2 Kilometern an die DLV-100-Kilometer-Läuferin und EM-Teilnehmerin Simone Stöppler aus Bad Salzschlirf. Besonders die Gratulation von Berufsläufer Achim Heukemes aus Gräfenberg, der mit 72,008 Kilometern in der Seniorenklasse (50-59 Jahre) den zweiten Platz belegte.
Heukemes nutzte den Wettkampf in Nürnberg als letztes großes Training für den in vier Wochen beginnenden Transeuropalauf von Bari in Italien zum Nordkap. Den längsten Lauf der Welt über 4500 Kilometer ist der Gräfenberger von Norden nach Süden bekanntlich bereits gelaufen.
Klaus Wiesner aus Pegnitz kam in seinem Debüt bei einem Sechs-Stunden-Lauf auf 74,495 Kilometer. Der für die Lauffreunde Gößweinstein startende Marathonläufer setzte sich damit auf Platz zehn in der Männerwertung. Der auf 150 Starter limitierte Lauf war auch in der 13. Auflage seit langem ausgebucht.
Artikel vom 17. März 2009
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