Heißer Einsatz: Strohpresse fing Feuer

Die Feuerwehr löscht eine brennende Strohpresse. Foto: Nordbayerische Nachrichten

"Heißer Einsatz" für die Feuerwehr Hainbronn: Rund 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren Pegnitz, Hainbronn, Penzenreuth, Thurndorf und Troschenreuth rückten am Mittwoch Nachmittag zu einem Feld zwischen Troschenreuth und Thurndorf aus. Dort war eine Stohpresse heiß gelaufen und hatte Feuer gefangen. Der 33jährige Landwirt, der plötzlich mit Feuerlöschen statt mit Strohpressen beschäftigt war hatte jedoch Glück im Unglück. 

"Der Mann war mit Traktor und Strohpresse auf dem Feld zugange, als er Rauch an der Maschine bemerkte. Sofort bekämpfte er mit zwei Feuerlöschern den Brand an der Presse. Durch die Hitze hatte jedoch auch das Feld Feuer gefangen, rasch breitete es sich auf einer Fläche von 70 mal 50 Metern aus. Es entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro, der Mann blieb unverletzt", schreiben die Nordbayerischen Nachrichten.

150 000 Euro Schaden

Spektakulärer lief da schon ein zwei Tage vorher der Brand einer nagelneuen Strohpresse bei Glosberg im Landkreis Kronach ab. Dort entstand 150 000 Euro Schaden.

Ein 26-Jähriger war mit einem Traktor auf einem Feld nahe Glosberg mit Strohpressen beschäftigt, als wohl durch Überhitzung oder Funkenflug das Stroh in der Presse in Brand geriet. Versuche des 26-Jährigen scheiterten, den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Ihm gelang es zumindest das zwei Wochen alte Arbeitsgerät vom Traktor abzuhängen, wodurch wenigstens dieser unversehrt blieb. Die Presse selbst brannte vollständig aus. Durch die brennende Strohpresse geriet auch das abgedroschene Feld auf einer Fläche von etwa einem Hektar in Brand.

Feld umgepflügt

Die knapp 50 Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehren aus Glosberg, Kronach und Stockheim hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Zudem wurde durch anwesende Landwirte das Feld um die Brandstelle umgepflügt, um ein Ausbreiten zu verhindern. Verletzt wurde bei den Löscharbeiten glücklicherweise niemand, so die Polizei in Oberfranken.

Artikel vom 22. Juli 2010