Volksentscheid: Hainbronn drückt die Zigarette aus
Beim Volksentscheid zum Nichtraucherschutz hat Hainbronn "die Zigarette ausgedrückt". Mit 66,67 Prozent hat sich eine deutliche Mehrheit im Dorf für rauchfreie Lokale ausgesprochen. Lediglich 33,33 Prozent der Wähler wollten ein gelockertes Rauchverbot in Wirtshäusern und Gaststätten.
557 Stimmberechtigte waren im Pegnitzer Ortsteil zur Entscheidung aufgerufen, tatsächlich kamen 228 Wähler in das Stimmlokal Gemeindehaus, was einer Wahlbeteiligung von 40,93 Prozent entspricht. Deutlich mehr als im Gesamtbereich der Stadt Pegnitz. Nach der Auszählung aller 21 Wahllokale lag die Beteiligung bei 37,89 Prozent. In der Stadt Pegnitz und allen Ortsteilen stimmten 62,94 Prozent für den Nichtraucherschutz, 37,06 Prozent dagegen.

Grafik: Quelle Landratsamt Bayreuth
Im gesamten Landkreis Bayreuth waren 52,02 Prozent der Wähler für rauchfreie Lokale, 47,98 dagegen. Die Wahlbeteiligung lag landkreisweit bei 38,99 Prozent.
In der Stadt Pegnitz hatten zusätzlich zu den 15 Mitarbeitern des Rathauses 144 freiwillige Wahlhelfer ein Auge darauf, dass der Volksentscheid ordnungsgemäß über die Bühne ging. Das Ehrenamt vergütete die Rathausverwaltung jedem Wahlhelfer mit 25 Euro Entschädigung. Zuletzt waren die Bürger vor zehn Jahren in Bayern zu einem Volksentscheid an die Urnen gerufen worden. Damals ging es um die Abschaffung des Bayerischen Senats.
Artikel vom 06. Juli 2010
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